Der Bezirksapostel gab seiner Freude Ausdruck, kurz vor Weihnachten noch in dieser Gemeinde zu sein. Er verwendete das Bibelwort aus 2. Petrus, 1 ein Teil aus Vers 4: «Durch sie sind uns die kostbaren und allergrössten Verheissungen geschenkt, damit ihr durch sie Anteil bekommt an der göttlichen Natur».
Wir wollen nicht verlernen, zu staunen was Gott tun kann und dies mit Ehrfurcht und Dankbarkeit in unseren Herzen tragen - er steht hinter seinem Plan.
Was sind das für Verheissungen, die Gott uns geschenkt hat:
- Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass ihr seid wo ich bin
- Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende
- Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen
- Bittet, so wird euch gegeben, klopfet an, so wird euch aufgetan
Bewegen diese Verheissungen unser Herz noch? Haben sie Einfluss auf unseren Lebensstil, lösen sie Freude in uns aus? Es sind göttliche Worte - Gewissheiten! Miteinander werden wir vom Glauben zum Schauen kommen.
Im zweiten Teil des Bibelwortes ist von Gottes Natur die Rede. Hast du Anteil an der göttlichen Natur, spürst du etwas davon in Dir? Gemeinsam wollen wir Gott und seine Werke bestaunen und an dem festhalten, was Gott uns sagt. Das was vor uns steht, das Ziel, ist Anteil an der göttlichen Natur. Ebenso die Harmonie, sie führt zum Frieden in uns selbst, in der Gemeinde und untereinander. Ich habe mich für den Herrn entschieden und dabei bleibt es!
Der Evangelist kam in seinem Predigtbeitrag auf das Wort «Staunen» zurück. Lernen wir wieder, über Gottes Geschenke zu staunen. Lassen wir uns durch die heiligen Sakramente und die Kraft und Energie Gottes motivieren. Die göttlichen Verheissungen wollen wir in uns lebendig halten.
"Selig sind, die reinen Herzens sind, denn Sie werden Gott schauen". Mit diesen Worten sowie den besten Segenswünschen verabschiedete sich der Bezirksapostel.